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FAQ

Geschichte

Überblick: Die Geschichte der DHS

Aus dem Wunsch, Kriegsflüchtlingen zu helfen, entstand ein Verein und schließlich die Deutsche Humanitäre Stiftung, die hilfsbedürftige Menschen in Krisengebieten auf der ganzen Welt unterstützt.

August 1991 – Die Motivation: Hilfe für Jugoslawien

Bombenschutz für Wohnhäuser im Jugoslawien-Krieg.

Bombenschutz für Wohnhäuser im Jugoslawien-Krieg.

Eine Gruppe Jugendlicher ist auf dem Heimweg aus dem Urlaub und erlebt dabei den Ausbruch des Jugoslawienkrieges. Zurück in der Westpfalz kontaktieren sie eine Pfarrei, die Kriegsflüchtlinge in Jugoslawien versorgt. Die Jugendlichen wollen den Flüchtlingen helfen, indem sie einen LKW mit Hilfsgütern zu ihnen schicken. Das ist aber gar nicht so einfach – zwar gibt es viele Organisationen, die Spenden sammeln, aber keine, die Hilfsgüter in das Krisengebiet bringen. Deshalb beschließen die Jugendlichen, die Aktion selbst in die Hand zu nehmen: schnell findet sich ein kostenloser LKW, ein Fahrer und Helfer, die die Sammlung organisieren. Die Freiwilligen stecken ihr ganzes Herzblut in die Aktion – mit Erfolg: Innerhalb von vier Monaten kommen 20 Tonnen Hilfsgüter sowie 3000 Deutsche Mark, umgerechnet etwa 1500 Euro, zusammen.

Dezember 1991 – Der erste Hilfstransport

LKWs der DHS neben einem von Bomben zerstörrten Haus.

LKWs der DHS neben einem von Bomben zerstörten Haus.

Bereits am 13. Dezember startet der erste Hilfstransport von Zweibrücken nach Jugoslawien.

Als die Helfer die schreckliche Situation im Krisengebiet sehen, wird ihnen klar, dass es nicht bei dieser einen Aktion bleiben kann. Sie wollen weiter helfen und beschließen, einen Verein für Humanitäre Hilfe im Kreis Zweibrücken-Pirmasens zu gründen.

1992 – Unser Verein wird gegründet

Ein Jahr später wird der Verein vom Finanzamt gemeinnützig anerkannt und in „Humanitäre Hilfe Rheinpland-Pfalz/Saarland“ umbenannt, inzwischen gibt es rund 60 Helfer und Unterstützer. Der Verein ist unabhängig organisiert – also politisch, religiös und kommerziell ungebunden.

1994 – Die Gründung der Stiftung

Erste Lieferungen mit Hilfsgütern in das Flüchtlingsgebiet.

Erste Lieferungen mit Hilfsgütern in das Flüchtlingsgebiet.

Aus dem Verein wird eine Stiftung, um transparenter zu sein. Eine Alternative wäre gewesen, sich einer Kontroll-Organisation anzuschließen, aber das wäre mit hohen Gebühren verbunden gewesen. Als Stiftung können die Verwaltungskosten gering gehalten werden, wodurch mehr Geld in die Hilfe investiert werden kann.

1995 – Unser Hilfsangebot wird auf Patenschaften erweitert

Um noch mehr Menschen zu helfen, entsteht die Idee, Patenschaften zu vermitteln. Dadurch kann ein regelmäßiges Budget gesichert werden, mit dem nicht nur die Patenkinder, sondern auch ihre Familien und ihr Umfeld finanziell unterstützt werden.

Die Deutsche Humanitäre Stiftung heute

Wir arbeiten mit Mitarbeitern aus der Region, direkt vor Ort.

Wir arbeiten mit Mitarbeitern aus der Region, direkt vor Ort.

Inzwischen hat die Deutsche Humanitäre Stiftung rund 460 feste Helfer und Förderer, 85% kommen aus Deutschland, die restlichen aus Österreich, der Schweiz und vereinzelt aus anderen europäischen Ländern, sowie den USA. Seit ihrer Gründung leistete die Stiftung Kinder- und Krisenhilfe in Europa, Asien, Süd-Amerika und Afrika. Aktuell unterstützt die DHS nachhaltig Menschen in Georgien, Mexiko und auf den Philippinen.

Herbert Hary Vorstand Förderverein